Zur Zeit jagt im Hause frullino ein -nein, kein Iwänt, sondern ein Feschtle das andere. Geburtstage werden gefeiert. Massig. Nach dem "Mach-die-Geldbörse-auf - Versicherungen wollen-Geld" - Monat Januar folgt schnell der "Und-jetzt-mach-nochmal-die-Geldbörse-auf - das Geburtstagskind-will-Geschenke - Monat Februar.
Und die wären: das liebe Kind, die Uroma, der Uropa, der Schwiegerpapa, der Herr frullino und meine Wenigkeit. Ufff.
Aber da Feste gefeiert werden sollten, wie sie fallen, feiern wir eben gerne. Und oft.
Und damit die Gäste gut versorgt sind, gibt es Kaffee, Kuchen -zu diesem Thema bald mehr!- und Abendessen.
Beim letzten Geburtstag für diesen Monat gab es zum Abendessen eine schnelle Kartoffelpizza. Ganz ehrlich: Ich habe geschummelt, ich gebs ja zu. Den Pizzateig habe ich gekauft. Darf auch mal sein, Ist sonst nicht mein Anspruch und kommt wahrlich äußerst selten, fast nie vor. Aber da die Entscheidung auf die Kartoffelpizza erst kurz vor Ankunft der Kaffeegäste gefallen war, fehlte die Lust und Muse, noch ein wenig in der Küche zu stehen. Verziehen?
- Das Backblech mit dem Pizzateig belegen
- 1 Becher Schmand darauf verstreichen, gut salzen und pfeffern.
- Ca. 5 festkochende Kartoffeln waschen, falls die Schale verwendet wird, abbürsten. Mit einem Hobel in Scheiben hobeln und auf dem Schmand verteilen.
- 2-3 Zweige Rosmarin abzupfen und die Nadeln hacken.
- 2 Handvoll Schinkenstreifen drüber legen.
- Ein bisschen fleur de sel darüberstreuen
- In den auf ca 220° vorgeheizten Backofen schieben und ca. 25 Minuten goldbraun backen
Gut war's.
Und da es gerade so gut zur schnellen Küche passt, ist die Kartoffelpizza außerdem mein Beitrag zu Zorras Speed-cooking-Event, gesammelt und betreut von Alex vom Blog mein i-tüpfelchen.
Also doch noch ein Iwänt!

