20. Februar 2011

Quarkzopf

Kürzlich durfte ich einen Quarkzopf probieren, der mich beeindruckt hat. Und da die lieben frullino-Kinderlein schokoladige Muffins nicht so sehr schätzen (wie die Mama), habe ich mich für den Kaffeetisch an einen Quarkzopf nach meiner Art gemacht.
Er war, wie alle meinten, einfach gelungen. Der Quark sorgt für Frische und Abwechslung im herkömmlichen Hefezopf.

  • 250 ml Milch, 50 g Zucker (optional 25 g Zucker/25 g Vanillezucker) 1 Würfel Hefe, 1 Ei, 50 g Butter in den Mixtopf und bei 37° und Stufe 2 3 Minuten alle Zutaten erwärmen.
  • 500 g Mehl (Weizen, Type 405) zugeben, auf der Knetstufe 3 Minuten kneten.
  • Den Teig in eine bemehlte Schüssel geben und mind. 30 Minuten (besser 45-50  Minuten) an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Quarkcreme herstellen:

  • 250 g Magerquark, 1 Eigelb, 2 EL Zucker, 1 TL abgeriebene Zitronenschale und 1 TL Vanillezucker im Mixtopf mischen, 30 Sekunden auf Stufe 3.
  • Den Teig durchkneten und teilen.
  • Die Hälfte des Teiges wiederum in 3 Teile trennen und alle jeweils zu einer Rolle formen. Eine der Rollen mit einem Nudelholz auswellen und auf die Mitte die Hälfte der Quarkcreme geben.
  • Das Teigstück zusammenrollen und alle Stränge nebeneinander legen, dann den Zopf flechten.
  • Mit dem anderen Teig genauso verfahren.

  • Beide Zöpfe nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit einem Tuch abdecken und nochmals 20-30 Minuten gehen lassen.
  • Das Eiweiß und 1 EL Milch mit einer Gabel verrühren und die Zöpfe bestreichen.
  • Locker einige Mandelblättchen darüber streuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170° 35-40 Minuten backen.


Nachgebacken: Double Chocolate Cheescake Muffins von Steph

Ich liebe Schokolade. Ich liebe Schokoladenkuchen. Ich liebe Schokoladenmuffins. Ich liebe Käsekuchen. Und ich habe im kleinen Kuriositätenladen  genau diese Kombination entdeckt. Und da die Woche sowieso gehaltvoll genug war, habe ich mich Steph solidarisch angepasst und beschlossen, mitzuschlemmen. Gute Entscheidung! Denn nach dem Backen und Verzehr dieser kleinen schnuckeligen Schokoküchlein wusste ich, dass die Entschluss goldrichtig war...
Natürlich mit dem TM hergestellt:


Für die Schokomuffins:

  • 200 g Mehl, 50 g Zucker, 50 g Vanillezucker (selbst hergestellt), 2 EL Kakao, 1 Tl Weinsteinbackpulver, 1/4 Tl Natron trocken im Thermomix 15 Sekunden auf Stufe 3 vermischen, umfüllen.
  • 100 g Schokolade, 70% in kleine Stücke brechen und mit 30 g Butter im Mixtopf 4 Minuten bei 37° auf Stufe 2 schmelzen lassen, danach umfüllen.
  • 200 ml Milch und 2 Eier im Mixtopf vermischen 10 Sekunden auf Stufe 5, ebenso umfüllen und beiseite stellen.
  • Nun die Eiermilch, die Mehlmischung, die geschmolzene Schokolade und 50 g Schokotropfen im Topf 30 Sekunden auf Stufe 2-3 vermischen, umfüllen, den Mixtopf spülen.

Für die Käsecreme:

  • 250 g Frischkäse (oder Schichtkäse), 1 Ei, 30 g Zucker, 20 g Maisstärke, Abrieb einer halben Zitrone und 1 Tl Vanillesirup von Paprika  im Mixtopf 20 Sekunden auf der 4. Stufe vermischen.
Nun den Schokoteig in die vorbereiteten Muffinsförmchen füllen und einen guten  Esslöffel der Käsecreme darüber geben. 
Im vorgeheizten Backofen bei 180° circa 20 Minuten backen.





16. Februar 2011

Nachgekocht: Steph´s Pappardelle mit Käsesauce

Diese Käsesauce habe ich heute bei Steph´s kleinem Kuriositätenladen gesehen und gleich entschieden: DAS wird nachgekocht! Da Blauschimmelkäse vom Salat mit Maronen noch übrig war, fand er gleich seine Bestimmung in dieser Käsesauce für alle Liebhaber des Kräftigen. Und selbst Junior (9) hat mitgegessen. Das Urteil war einstimmig: lecker!
Bei uns kamen italienische "Mafaldine" statt Pappardelle zum Einsatz:
Ich habe die Sauce mit dem Thermomix® hergestellt und die Zutaten ein ganz klein wenig verändert...:

  • 1 Schalotte und 1 Knoblauchzehe in den Mixtopf geben und einige Sekunden auf Stufe 10 zerkleinern.
  • 1 EL Olivenöl zugeben und 3 Minuten auf Stufe 2/Varoma garen.
  • 200 ml Weißwein (Riesling von der Erzeugergemeinschaft Dürrenzimmern-Stockheim) zugeben und 8 Minuten bei 100°/Stufe 2 reduzieren.
  • 200 g Creme fraiche, 100 g Schmand und 100 g Milch zufügen und 5 Minuten bei 100° und Stufe 2 aufkochen lassen.
  • 150 g Blauschimmelkäse (ich hatte französischen) in kleinen Stückchen zugeben und einrühren. Steph hatte darauf aufmerksam gemacht, dass der Käse eingerührt, aber nicht mehr aufgekocht werden solle.
  • Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken und mit den noch heißen Nudeln vermischen und servieren.  Et voilá!

15. Februar 2011

Salat mit Maronen



Heute bin ich durch Zufall auf dieses Rezept gestoßen: Salat mit Maronen.
Es hat mich gleich angemacht und ich habe Lust bekommen, es auszuprobieren. Maronen waren im Haus, ebenso der Salat und Himbeeressig. Und Walnussöl, eigenes! Denn ich habe das unverschämte Glück, Großeltern mit 3 "alten" Walnussbäumen zu besitzen, eine Tante mit Beziehungen zu einer Ölmühle und viele Helferlein, die bereit sind, in ihrer Freizeit eine Unmenge von Walnüssen zu knacken. Und so sind die frullinos in den Genuss von eigenem, nein, großelterlichem Walnussöl gekommen. Die Farbe des Öls ist goldgelb, der Geschmack ist nussig. Das hochwertige Walnussöl zeichnet sich durch einen besonders hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus. Leider ist es nicht sehr lange haltbar, auch zum Braten ist es gänzlich ungeeignet. Aber im Salat ist das Walnussöl ein Genuss! 
Aber nun zum Salat:
  • 250 g Maronen werden am Bauch (rundliche Seite) kreuzweise eingeschnitten und auf ein Backblech gelegt. Im Backofen bei 180°C Umluft bzw. 200°C Unter-/Oberhitze springt die Schale nach ca. 15 Unter-/Oberhitze springt die Schale nach ca. 15 Minuten auf und kann entfernt werden. Auch das dünne Häutchen lässt sich leicht entfernen.
  • Anschließend die Maronen in einer Pfanne in 1 EL Butter leicht anrösten.

  • In der Zwischenzeit den Salat zubereiten, z.B. Feldsalat, Kopf- oder Eichblattssalat.
  • 50 g Blauschimmelkäse mit einer Gabel leicht zerdrücken.
  • Mit 3 EL Himbeeressig, 4 EL Walnussöl, einer Prise Salz und etwas weißem Pfeffer eine Vinaigrette zubereiten.
  • Nun die gerösteten Maronen und den Käse auf den Salat geben und die Salatsauce darüber gießen. Nur kurz durchziehen lassen und servieren.

Der Salat hat eine ganz besondere, außergewöhnliche Note. Ungeahnt gut harmonieren der Himbeeressig, der Käse und das Walnussöl mit den Maronen.


Quelle: Wino Biolandbau



13. Februar 2011

Noch ein Award, ich freue mich!

Ich freue mich sehr über meinen 2. Blog-Award innerhalb weniger Wochen, und das gleich doppelt! Ganz, ganz lieben Dank an Iréne und Gaby, Ihr habt mir eine schöne Überraschung zum Wochenend-Ausklang bereitet!



Die Verleihung ist mit Aufgaben verbunden.






Hier die Regeln :
Danke der Person, die dir den Award gegeben hat und verlinke sie in deinem Post.
Erzähle uns 7 Dinge über dich.
Gib' den Award an 15 kürzlich entdeckte, neue Blogger.
Kontaktiere diese Blogger und lass' sie wissen,
dass sie den Award bekommen haben.

Ja, was soll ich nun über mich erzählen...denn mal los...

1.: Ich bin ein absoluter Familienmensch, und genieße das Zusammensein mit der Familie und meinen Freunden.
2.: Ich liebe das Kochen und Backen
3.: Ich kann mich bei der Gartenarbeit gut entspannen
4.: Ich liebe Italien, Land, Leute und das Essen natürlich
5.: Ich setze mich gerne mit einer gesunden Ernährung auseinander
6.: Ich habe angefangen zu stricken und es macht Spaß!
7.: Ich freue mich über meinen Blog und über all die neuen Erfahrungen, die ich dadurch machen darf.

Und nun gebe ich den Award gerne weiter, und zwar an folgende Blogs:

5. Februar 2011

Mangold Tarte

Den "Spinat der armen Leute" gab es heute als Tarte. Es war wirklich lecker und darf bald wieder auf den Tisch, sagte der Herr frullino.


Für den Boden:
  • 200 g Mehl, 100 g kalte Butter, 1 Eigelb und 3 EL Wasser zu einem Mürbteig verkneten, in Folie geben und ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Danach in eine Tarte- oder Springorm (26 cm) geben, Teig andrücken und mit Hülsenfrüchte ausstreuen. 
  • Den Boden bei 180° ca 15. Min. "blind backen".
  • Hülsenfrüchte entfernen und den Boden mit 2 EL Tomatenpassata bestreichen.

Für die Füllung:
  • Die Blätter von 500 g Mangold vom Strunk entfernen, den Stielansatz herausschneiden. 
  • Das Blattgrün in kleinere Stücke hacken, danach waschen.
  • Die Stiele des Mangold in kleine Würfel schneiden und ebenfalls waschen.
  • 20 g Pinienkerne in eine Pfanne ohne Fett geben und rösten, beiseite stellen.
  • 1 Knoblauchzehe würfeln,
  • 1 Frühlingszwiebel in kleine Röllchen schneiden, und in eine Pfanne mit
  • 2 EL Olivenöl geben, andünsten.
  • Die Würfel der Mangoldstiele zufügen und ca. 10 Minuten dünsten.
  • Das Blattgrün zugeben und das Gemüse weitere 10 Minuten dünsten.

  • Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • 50 g Schafskäse in kleine Würfel schneiden und mit den Pinienkernen unter die Mangoldmischung geben.
  • Die Masse auf den Mürbteigboden geben, glattstreichen und mit 6 Scheiben luftgetrockneter italienischer Salami belegen.
  • 2 Eier und 50 ml Milch vermischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  • im Backofen bei 180° 30 Minuten backen.
Dazu passen grüne Blattsalate und ein gutes Glas Weißwein.

"Party-Sonne" oder: Brötchen für die Party

Das kleine frullino-Kind durfte gestern seinen 5. Geburtstag feiern. Ein absolut triftiger und wichtiger Grund zu feiern! 
Nach wunderbaren Torten und Kuchen sollte es am Abend schon etwas "Zünftiges" geben: Antipasti nach Art des Hauses (dazu mehr zu einem anderen Zeitpunkt), Brotaufstriche und selbst gebackenes Brot, Baguette und Brötchen. Dafür wollte ich auch endlich einmal eine Party-Sonne oder ein Party-Rad, oder wie man dies auch immer nennen mag, unseren Gästen anbieten:


  • 300 g Dinkelkörner in den Mixtopf geben und 40 Sekunden auf Stufe 10 mahlen.
  • 2 TL Salz und 1 TL Honig,
  • 1/2 Würfel Hefe, 
  • 500 g Mehl Type 405,
  • 470 ml warmes Wasser zufügen und alles 15 Sekunden auf Stufe 3,
  • danach 3 Min. auf der Brotstufe kneten.
  • Den Teig umfüllen und mindestens 30, besser 45 Minuten gehen lassen.
  • Runde Brötchen formen und aneinander setzen. 
  • Mit Wasser bestreichen, und mit verschiedenen Körnern bestreuen.